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Online-Puzzle Pisz
Pisz [pʲiʃ] (polnisch früher auch Jańsbork, deutsch Johannisburg) ist eine Stadt- und Landgemeinde sowie Kreisstadt des Powiat Piski in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.
Geographische Lage
Die Stadt liegt im Südosten der Woiwodschaft Ermland-Masuren im historischen Ostpreußen, 110 Kilometer östlich der Woiwodschafts-Hauptstadt Olsztyn (deutsch Allenstein) im ehemals prußischen Stammesgebiet Galinden. Hier entspringt die Pissek (polnisch Pisa) aus dem Roschsee (früher Warschausee, polnisch Jezioro Roś), der zur Masurischen Seenplatte gehört. Über den sechs Kilometer langen Jeglinner Kanal (auch: Wagenauer Kanal, polnisch Kanał Jegliński) ist der größte masurische See zu erreichen, der Spirdingsee (Jezioro Śniardwy). Südlich erstrecken sich die Wälder der Johannisburger Heide (Puszcza Piska).
Stadt Pisz (Johannisburg)
Geschichte
Mittelalter
Ausgangspunkt der Entwicklung von Johannisburg war eine Befestigungsanlage des Deutschen Ordens, die dessen Hochmeister Heinrich Dusemer 1345 zum Schutz des Flussübergangs und zur Verteidigung gegen die benachbarten Litauer anlegen ließ. Diese griffen in den Jahren 1361 und 1366 die Feste an und eroberten sie bei ihrem zweiten Ansturm. Die hölzernen Anlagen wurden in Brand gesteckt und die Besatzung vertrieben. Nachdem sich die Litauer aus der Gegend wieder zurückgezogen hatten, wurden die eingeäscherte Feste durch eine steinerne Burg ersetzt, die 1378 fertiggestellt war.
Im Bereich der Burg hatten sich inzwischen Jäger, Beutner und Fischer angesiedelt.