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Rauchwaren, österreichisch auch Rauwaren, sind zugerichtete gegerbte, noch nicht zu Pelz verarbeitete Tierfelle. Der Begriff wird insbesondere im Pelzhandel selbst benutzt; die Singularform „Rauchware“ ist wenig gebräuchlich.
Namensherkunft
Die Bezeichnung leitet sich von dem Adjektiv „ rauch, rauh/rau“ ab, das so viel wie „behaart, zottig“ bedeutet. Der Ausdruck ist in dieser Bedeutung ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar, z. B. im Märchen Allerleirauh. In der eigentlichen, damaligen Bedeutung ist Allerleirauh ein aus verschiedenartigen Fellarten zusammengesetztes Pelzteil, das für Pelzfutter und nach außen als Verbrämung genutzt wurde. Krünitz Enzyklopädie von 1812 vermerkt unter „ Rauch “: „mit Wolle, Haaren oder Federn bewachsen, im Gegensatze zu glatt.“
In älteren Zeiten unterschied man noch nicht streng zwischen Rauchwaren und den Pelzwaren. Erst später versuchte man, diese beiden Begriffe voneinander zu trennen.
Verwendung
Ein Fell mit dichtem, nicht straff anliegendem Haar wird im Handel als „ rauch “ bezeichnet.